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Coop eG

Coop eG

Highlights

  • Deutschlands größte Konsumgenossenschaft im Einzelhandel mit über 250 Filialen
  • Einfache Einrichtung und Management aller Geräte über Meraki Dashboard
  • Nutzung des VPN-Features für Updates und sicheren Versand von Inhalten

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Ein Netzwerk in nur einem Betrieb einzurichten ist eine Sache. Was passiert, wenn es gleich rund 250 Filialen sind, die miteinander vernetzt werden sollen? Die coop eG wurde 1899 gegründet und besteht heute aus rund 200 sky- und plaza-Märkten sowie 11 plaza Bau- und Gartencentern in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, sowie auch in Teilen Niedersachsens und Brandenburgs.

IT-Leiter Gerrit Graf stand Mitte 2015 vor der Herausforderung, alle Märkte neu zu vernetzen und hatte es sich dabei zum Ziel gemacht, volle Flexibilität und Überblick über sein Netzwerk zu erlangen. Erfahren Sie hier, wie Herr Graf genau das für Deutschlands größte Konsumgenossenschaft im Lebensmitteleinzelhandel erreicht hat - dank dem Einsatz von MX Security Devices und der zentralen Management Platform von Meraki. Heute verfügt coop über ein Netzwerk mit höchster Bandbreite – ohne höhere Kosten und ohne höheren Personalaufwand.

 

Ursprüngliche Herausforderungen an das Netzwerk:

Als Herr Graf 2010 bei der coop anfing, war die Ausgangsbasis ein bestehendes MPLS Netz eines großen Telekommunikationsunternehmens mit Filialanbindung auf DSL Basis und kleinsten Bandbreiten. Damals hatte er keinen unmittelbaren Einfluss auf das Netzwerk. Das Netz war wie es war – unpraktisch: Insbesondere war jede Veränderung oder Bandbreitenerhöhung am MPLS Netz überproportional teuer, sodass für Zwecke wie Fernwartung oder lokale Internet-Zugänge eher auf zusätzliche DSL Anschlüsse gesetzt wurde. coop wollte jedoch die Bandbreiten in Märkten erhöhen und gleichzeitig alle Netzwerkanforderungen auf eine einzige Anbindung bündeln, ohne sich zusätzlich unnötig Kosten aufzuschalten.

 

Warum Meraki?

Coop suchte nach einer Lösung, die viele Funktionen inkludiert aber über eine gute Management-Software verfügt. Zwei Möglichkeiten kamen dabei in die engere Auswahl: entweder ein herstellereigenes Programm oder das Cloud Management von Meraki.

Herr Graf hörte erstmals 2013 auf einer Hausmesse der NetUSE AG („NuBit“) in Kiel von Meraki und war ursprünglich an einem Anwendungsfall der WLAN-AP interessiert. Als das Thema Filialvernetzung aufkam hat sich Herr Graf auf der Cisco Connect 2014 den vollen Funktionsumfang der Meraki Cloud präsentieren lassen. coop hat Meraki daraufhin getestet, konnte das Netzwerk schnell und mit geringem Aufwand aufsetzen und entschied sich schließlich für Meraki:

Das Vorhandensein des Cloud Managements als fertige, unmittelbar praktikable und auch für nicht IT-ler einfach handzuhabende Management Oberfläche hat in der Tat sehr geholfen, Gerrit Graf, IT Leiter bei der coop.

Die Lösung

Coop arbeitet vor allem mit Merakis Security Devices, den MXs. Zwei MX400 werden in der Zentrale in Kiel eingesetzt, wobei eines der beiden Geräte als Warm Spare, also als Ersatz bei Ausfall des anderen MX400 dient. Für die Märkte schaffte coop 250 der MX64 an und nutzt dabei Merakis „Auto VPN“ Feature. Neben Warenwirtschaft, E-Mail und Online-Informationssystemen können über das VPN nun selbst Multimediainhalte zur Vertriebsförderung und sogar große Softwareupdates in kürzester Zeit zuverlässig auf die Rechner aller Niederlassungen übertragen werden. Firewall Einstellungen erlauben es der coop, externen Dienstleistern Fernwartungszugänge auf Anlagensteuerungen wie Kältetechnik o.ä. bereitzustellen, die aber sicher vom coop-Intranet separiert sind. Somit ist ein Einblick in unternehmensempfindliche Daten ausgeschlossen – eine wichtige Fähigkeit für das „Internet of Things“.

Regelmäßige Software- und Security-Updates der Betriebssysteme oder Anti-Viren Lösungen, die auf die Rechner in allen Niederlassungen installiert werden müssen, lasten ein Netzwerk teilweise schnell aus. Über das Meraki Dashboard kann auf einen Blick eingesehen werden, was aktuell die Kapazität in Anspruch nimmt. Daraufhin kann sofort eine QoS-Regel aufgesetzt werden, die den Upload auf eine bestimmte Bandbreite limitiert. Dies stellt ausreichend Übertragungskapazität und die Versorgung aller Anwendungen weiterhin sicher.

Coop rollt nun sukzessive auch den MS220 in ihre Märkte aus, um die neuen Fähigkeiten auch in das Markt-LAN auszudehnen. Danach sind Access Points für Wireless LAN in Planung. Interessant: WLAN soll nicht nur mobile Erfassungsgeräte im Markt versorgen, sondern auch Endkunden ein Gäste-WiFi zur Nutzung auf Smartphones zur Verfügung stehen. coop hat in der Vergangenheit bereits mobile Zahlungsmöglichkeiten angeboten, dabei stellte man allerdings in einigen Märkten schlechten 3G oder 4G Empfang fest:„...wenn dann Smartphone Payment anbietet, aber der Kunde keinen Internetzugang hat, ist das hinderlich!“, Gerrit Graf, IT-Leiter bei der Coop.

Mit Meraki wäre diese Planung mithilfe von MR Access Points verlässlich machbar. Mit dem Meraki Dashboard könnte coop dann Besucherströme  z.B. in einer Heatmap auswerten und für sich nutzen. Mit Merakis Mobile Device Management Programm lassen sich mobile Endgeräte in allen Märkten sehr einfach steuern. Und mit den Security Features der MX Security Devices können content filtering oder Firewall Regeln für Gäste WiFi aufgesetzt werden, sodass coop sein Netzwerk gegen Missbrauch oder Angriffe Dritter gut absichern kann. 

Herr Graf verfügt über ein 38-köpfiges IT Team, in dem nur eine kleine Anzahl IT-Netzwerkexperten sind. Mit dem Meraki Dashboard lassen sich Konfigurationen jedoch schon vor der Inbetriebnahme eines Gerätes als Templates aufsetzen. Diese standardisierten Voreinstellungen können dann ganz bequem vom Dashboard aus in ein einzelnes Gerät eingespielt werden und müssen dann nur noch in ganz wenigen Punkten individualisiert werden. Eine Notwendigkeit für eine Vielzahl von IT-Netzwerkexperten ist daher gar nicht zwingend gegeben.

Nachdem Herr Graf sich mit den Templates vertraut gemacht hatte, war der Rest „...ein Fingerschnipp! Es war wirklich sehr angenehm, dass man alle Anforderungen der Infrastruktur auf 3 bis 4 Konfigurationen herunterbrechen und auf Templates konfigurieren konnte. Wenn ein neuer Markt an den Start geht, kann dann jeder im IT Team ganz leicht die neue Konfiguration einrichten. Das ist sehr praktisch.“, Gerrit Graf, IT-Leiter bei der coop.

 

Das Ergebnis:

Meraki ist auf jeden Fall unbedingt empfehlenswert: Der Funktionsumfang der Lösung deckt alles ab, was wir vorhaben. Die Konfiguration und der Umgang mit dem Dashboard sind sehr, sehr, sehr einfach, deshalb können wir alle Geräte schnell und einfach zum Laufen bekommen und am Leben erhalten. Gerrit Graf, IT-Leiter bei der coop.

Eine anfängliche Besorgnis, die volle Verantwortung für die Betriebssicherheit des Netzwerkes selbst zu tragen, löste sich schnell auf. Im Rollout stellte man schnell fest:

Die Benutzer merken, dass sie nichts merken. Das Netzwerk funktioniert und wackelt nicht. Die Stabilität ist sehr gut. Gerrit Graf, IT-Leiter bei der coop.

Die Softwarequalität von Meraki stellte sich in der Praxis als so gut heraus, dass die coop neue kostenlose Updates sogar automatisch sonntags auf alle Geräte installiert. Die tägliche Überwachung fällt leicht: Herr Graf braucht nur „mal eben kurz in’s Dashboard gucken“ und erhält den Gesamtüberblick, den er vorher nicht hatte: „Es ist einfach praktisch auf einen Blick zu sehen, was los ist!“, Gerrit Graf, IT-Leiter bei der coop.

Die Lösung ist nicht teurer als die vorherige, es konnten sogar deutlich bessere Durchsatzraten erzielt werden, weil nun die für jeden Markt jeweils beste verfügbare Anschlusstechnologie verwendet werden konnte. Auch in dieser Hinsicht ist es insgesamt viel einfacher, das Netzwerk selbst in der Hand zu haben und auf alle technischen und standortbezogenen Anforderungen selbst angemessen reagieren zu können: „Für mich ist das Killer-Feature die vollständige Flexibilität über alles Aspekte des Netzwerkes bei gleichzeitigem hohem Anwendungskomfort – all das bietet die Meraki-Cloud-Lösung, so dass man ohne „Schmerzen“ klarkommt. Man muss verstehen, was man macht, aber man braucht dafür kein großes IT Team. Man hat Flexibilität aber kann Komplexität vom Team fernhalten- das hat uns sehr nach vorne gebracht!“, Gerrit Graf, IT-Leiter bei der Coop